INTERNATIONALER HOCHHAUS PREIS 2018

Das Finale um den Internationalen Hochhaus Preis (IHP) 2018 ist entschieden:Der Büroturm ‘Torre Reforma‘ in Mexiko-Stadt von L. Benjamín Romano gewinnt den mit 50.000 Euro dotierten Wettbewerb um das weltweit innovativste Hochhaus.
Der Architekt L. Benjamín Romano nahm die Preisstatuette und das Preisgeld im Rahmen des Festaktes in der Frankfurter Paulskirche entgegen. Den Preis überreichten Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Matthias Danne, Finanz- und Immobilienvorstand der DekaBank und Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums (DAM).

Die Finalisten 2018 auf einen Blick:

  • Beirut Terraces (Beirut/Libanon) von Herzog & de Meuron, Basel/Schweiz
  • Chaoyang Park Plaza (Peking/China) von MAD Architects, Peking/China
  • MahaNakhon (Bangkok/Thailand) von Büro Ole Scheeren, Bangkok/Thailand und OMA Office for Metropolitan Architecture, Peking/China
  • Oasia Hotel Downtown (Singapur) von WOHA, Singapur
  • Torre Reforma (Mexiko-Stadt), L. Benjamin Romano, Mexiko

Der international wichtigste Architekturpreis für Hochhäuser richtet sich an Architekten und Bauherren, deren Gebäude mindestens 100 Meter hoch sind und in den vergangenen zwei Jahren fertig gestellt wurden. Die Jury beurteilt die nominierten Projekte nach folgenden Kriterien:

  • zukunftsweisende Gestaltung
  • Funktionalität
  • innovative Bautechnik
  • städtebauliche Einbindung
  • Nachhaltigkeit
  • Wirtschaftlichkeit

Der Internationale Hochhaus Preis (IHP) wird seit 2004 alle zwei Jahre von der Stadt Frankfurt am Main ausgelobt. Initiiert wurde er 2003 gemeinsam von der Stadt Frankfurt mit dem Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank. Seitdem wird er in partnerschaftlicher Kooperation vom Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank organisiert und finanziert und im Jahr 2014 zum sechsten Mal verliehen. Der Internationale Hochhaus Preis wird für ein Bauwerk vergeben, das exemplarische Nachhaltigkeit, äußere Form und innere Raumqualitäten wie auch soziale Aspekte zu einem vorbildlichen Entwurf verbinden. Planer und Bauherren erhalten gemeinsam den Preis – eine Statuette des international bekannten Künstlers Thomas Demand und ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro.

Die bisherigen Gewinner des IHP:

2016: VIA 57 West, New York \ Bjarke Ingels Group (BIG), Kopenhagen\Dänemark
2014: „Bosco Verticale“ in Mailand (78 und 121,5 m) \ Boeri Studio und Bauherr Hines Italia
2012: „1 Blight Street“ in Sydney (139 Meter) \ Kooperation zwischen ingenhoven architects aus Düsseldorf und Architectus aus Sydney sowie Bauherr DEXUS Property
2010: „The Met“ in Bangkok (230 Meter) \ WOHA Architects aus Singapur und Bauherr Pebble Bay, Thailand
2008: “Hearst Building“ in New York (182 Meter) \ Foster + Partners und Bauherr Hearst Corporation
2006: „Torre Agbar“ in Barcelona (142 Meter) \ Ateliers Jean Nouvel und Bauherr Layetana
2004: „De Hoftoren“ in Den Haag (144 Meter) \ Kohn Pedersen Fox Associates (International) PA, London und Bauherr ING Vastgoed

 

 

 

 

 

 

 

Herausgeber: © Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M., Schaumainkai 43, 17.12.2018