PAUL BONATZ 1877–1956. Leben und Bauen zwischen Neckar und Bosporus

22. Januar bis 20. März 2011, EG
Eröffnung und Wiedereröffnung des DAM am 21. Januar 2011

Die Ausstellung präsentiert mit Paul Bonatz (1877-1956) einen der einflussreichen deutschen Architekten und Architekturlehrer des 20. Jahrhunderts, der zwischen Kaiserreich und früher Bundesrepublik ein vielfältiges Werk hinterließ. Sein wichtigster Bau, der Stuttgarter Hauptbahnhof (1911-27), ist im Rahmen des Projekts „Stuttgart 21“ durch Teilabriss akut gefährdet. Bonatz machte sich auch als Gestalter von technischen Bauten einen Namen. Seine Haltung zum Nationalsozialismus war ambivalent: Obwohl er als Brückenbauer eine einflussreiche Position beim Bau der Reichsautobahnen innehatte, kritisierte er Hitlers Gigantismus und emigrierte noch 1944 in die Türkei. Über ein Jahrzehnt lang war er dort als Architekt und Hochschullehrer tätig.

Die Ausstellung wird vom 26. März bis zum 22. Mai 2011 in der Kunsthalle Tübingen zu sehen sein.


Begleitprogramm

EXKURSIONEN NACH WIESBADEN UND STUTTGART

25. Januar 2011, 13-18 Uhr
Besichtigungsfahrt Bonatz’ Sektkellerei Henkell in Wiesbaden; kostenfrei, Anmeldung bitte bis 18. Januar 2011 an inka.plechaty@stadt-frankfurt.de, Tel 069-212-36706

19. Februar 2011, 8-20 Uhr
Tagesexkursion nach Stuttgart und an den Neckar; Kosten 25 Euro, Anmeldung bitte bis 11. Februar 2011 an inka.plechaty@stadt-frankfurt.de, Tel 069-212-36706

14. März 2011, 13-18 Uhr
Besichtigungsfahrt Bonatz’ Sektkellerei Henkell in Wiesbaden; kostenfrei, Anmeldung bitte bis 7. März an inka.plechaty@stadt-frankfurt.de, Tel 069-212-36706

VORTRÄGE

1. Februar 2011, 19 Uhr
Transformation des Hauptbahnhofs Stuttgart
Christoph Ingenhoven stellt seinen Ausführungsentwurf für das Projekt „Stuttgart 21“ vor; Eintritt frei

15. Februar 2011, 19 Uhr
Oben bleiben! Kopfbahnhof 21 als Alternative zu Stuttgart 21
Peter Conradi, Architekt und Ex-MdB, spricht über die Kritik an Stuttgart 21 und das Projekt „K21“; Eintritt frei

KURATORENFÜHRUNGEN MIT WOLFGANG VOIGT

26. Januar und 16. März 2011, jeweils 18 Uhr
 

Herausgeber: © Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M., Schaumainkai 43, 23.10.2017