BENGAL STREAM – DIE VIBRIERENDE ARCHITEKTURSZENE VON BANGLADESCH

AUSSTELLUNG: 7. Juni 2019 – 20. Oktober 2019
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Do, 6. Juni 2019, 19 Uhr

Bangladeschs Architekturlandschaft ist Masala (bengal. মাসালা) — ein berauschendes Miteinander der Kontraste. In der Delta Region verschwimmen nicht nur die Grenzen zwischen Land und Wasser. Vergangenes und Heutiges durchdringen sich. Beständiger Zeuge ist die Architektur, wie die Ausstellung anhand von 60 Projekten etablierter und junger bengalischer Architekten zeigt. Vergängliche Bambuskonstruktionen treffen auf Wände aus Beton brut, ursprünglich in Ziegel ausgeführte bengalische Gitterornamente (jali) verwandeln sich in halb transparente Gewebe. Dieses Oszillieren zwischen lokalen und internationalen Einflüssen kennzeichnete bereits die Moderne im Ganges-Delta. So finden sich vor allem Spuren Louis I. Kahns im Werk des lokalen Protagonisten Muzharul Islam, das in Originalzeichnungen zu sehen ist.

Eine Ausstellung des S AM Schweizerisches Architekturmuseum in Zusammenarbeit mit dem Bengal Institute for Architecture, Landscapes and Settlements, Dhaka.


Fotos: Iwan Baan
 

Herausgeber: © Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M., Schaumainkai 43, 21.04.2019