Ausstellungen 1981-2000

2000

Architektur im 20. Jahrhundert: Spanien
23.9.–31.12.2000
Eine Präsentation der architektonischen Kultur Spaniens, die sich im Spannungsfeld zwischen den internationalen Strömungen und regionalistischen Tendenzen vollzieht

Neues Leben in Alten Gebäuden
28.7.–10.9.2000
37 prämierte Bauten und Projekte des Wettbewerbs der Deutschen Bank, leerstehende Industriegebäude durch kreativen Umbau und wirtschaftliche Sanierung zu attraktiven Standorten für Wohnen, Arbeit und Freizeit umzuwandeln, werden vorgestellt

Botschaften. 50 Jahre Auslandsbauten der Bundesrepublik Deutschland
21.7.–10.9. 2000
Erstmals beleuchtet eine Ausstellung das deutsche Bauschaffen im Ausland während der letzten 50 Jahre: Botschaften, Weltausstellungspavillons, Kulturinstitute und Deutsche Schulen ebenso wie Auslandsvertretungen der DDR

Architektur im 20. Jahrhundert: Deutschland
24.3.–2.7.2000
Eine außergewöhnliche Bestandsaufnahme des Verhältnisses von Mensch und Architektur in Deutschland. Durch zeitgenössisches Referenzmaterial und eigens für die Ausstellung aufgenommener Fotografien wird der Spannungsbogen vom ursprünglichen bis zum heutigen Zustand exemplarisch ausgewählter Bauwerke sichtbar


1999

Architektur im 20. Jahrhundert: Finnland
21.12.1999–27.2. 2000
Ein Überblick über die Architektur Finnlands, nicht nur der „heroischen Perioden“, der Nationalromantik zu Beginn des 20. Jahrhunderts, dem dynamischen Funktionalismus der dreißiger Jahre und der erneuerten Moderne der fünfziger, sondern auch der international weniger beachteten Phasen mit dem neuen Architektur-Boom der neunziger Jahre

Ideenwettbewerb für die Neugestaltung der Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut in Rom
4.11.–5.12.1999

40 Häuser des 20. Jahrhunderts
31.10.–5.12.1999
Eine Auswahl von exemplarischen Modellen, die von Architekturstudenten der Technischen Universität München als Studienobjekte und als Anschauungsmaterial erarbeitet wurden

Das Europa Viertel in Frankfurt am Main
1.11.–5.12. 1999
Die Rahmenplanung von Albert Speer & Partner für das zukünftige Europa-Viertel in Frankfurt am Main

Die Neue Sammlung: Schenkungen und Akquisitionen 1995–1999
29.10.–5.12.1999
Zum dritten Mal dokumentiert das DAM seine weitgespannte Sammlungstätigkeit. Die knapp fünfzig Projekte anspruchsvollen Planens und Bauens spiegeln die sich verändernden Auffassungen innerhalb der Formulierung spezieller Bauaufgaben.

Ad Hoc III. Michael Elsen. Eine Galerie der Utopien
5.9.–17.10.1999
Eine Installation von Michael Elsen

125 Vorbildliche Bauten im Lande Hessen
4.9.–3.10.1999

Architektur im 20. Jahrhundert: Griechenland
31.7.–17.10.1999
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 113 seit 1900 errichteten Bauten, die die wichtigsten Strömungen und die Besonderheiten der griechischen Architektur repräsentieren

Heinz Bienefeld 1926–1995
20.3.–3.7.1999
Obwohl Heinz Bienefelds Bauten zu den wichtigsten der Architekturgeschichte zählen, ist ihm diese Anerkennung zu Lebzeiten nicht gewährt worden. Erst posthum erhielt er vom Bund Deutscher Architekten den Großen Preis. Und erst posthum wird ihm eine umfassende Ausstellung zuteil, nachdem das DAM seinen umfangreichen Nachlass erwerben und bearbeiten konnte.


1998

Maßstabssprung. Die Zukunft von Frankfurt am Main
12.12.–28.2.1998
Mit dem Zusammenwachsen Europas, der Gründung der Europäischen Zentralbank und der Globalisierung der Weltmärkte wachsen der Stadt Frankfurt am Main neue Funktionen zu, die auch architektonische und städtebauliche Entwicklungen mit sich bringen, die für die Stadt einen Maßstabssprung bedeuten. Die Stadt wird sich im Rhein-Main-Gebiet zu einer polyzentrischen Metropole wandeln. Die zukünftige Architektur und Stadtgestalt Frankfurts wird anhand von Plänen und Modellen aufgezeigt, angefangen von städtebaulichen Umwidmungen und Neuordnungen, über Neuerschließungen am Rebstock und in Hoechst hin zu den Entwicklungen von Büro-, Gewerbe- und Freizeitstandorten am Flughafen, am Hauptbahnhof und an der Messe

Preisträger der Joseph-Maria-Olbrich-Plakette, der Martin-Elsaesser-Plakette, der Simon-Louis-du-Ry-Plakette und der Johann-Wilhelm-Lehr-Plakette
22.10.–8.11.1998

Architektur im 20. Jahrhundert: Schweiz
26.9.–29.11.1998
Die Ausstellung sucht der architektonischen Kultur in der Schweiz gerecht zu werden, indem die Zahl der gezeigten Bauten fast der Zahl der Architekten entspricht. Die ausgewählten Werke sind einerseits bedeutend oder repräsentativ für bestimmte Strömungen in der Architektur, andererseits aber auch für die Entwicklung der durch sie vertretenen Architekten

Ad hoc II. Marina Jancker, Eike Laeuen, Christian Walter, Gerhard Winkler
15.8.–13.9.1998

Frankfurter Architekturen II
14.8.–13.9.1998
Bauten und Projekte von 10 Architekturbüros aus dem Frankfurter Raum

Rudolf Schwarz. Architekt einer anderen Moderne
25.7.–13.9.1998
Die Ausstellung ist die erste umfangreiche Schau, die sein Werk mit Originalmaterial belegt, hinreißenden Aquarellen und Skizzen, Plänen und Ansichten

Architektur im 20. Jahrhundert: Schweden
5.5.–12.7.1998
Anhand von 790 Exponaten wird die wechselvolle Geschichte der schwedischen Baukunst aufgezeigt und dargestellt, in welcher Weise die weitreichenden und schnellen Veränderungen in der schwedischen Gesellschaft auch in der Architektur ihren Niederschlag gefunden haben

Moderne Architektur in Deutschland 1900–2000. Macht und Monument
24.1.–5.4.1998
Der dritte Teil der Trilogie über moderne Architektur in Deutschland befasst sich mit der Wechselwirkung von Macht und Monument, die sowohl von Gesellschaft als auch von Architektur ausgeht. Die Ausstellung zeigt Entwürfe für den Städtebau wie für Einzelbauwerke und veranschaulicht beispielhaft, mit welchen architektonischen Mitteln Monumentalität erzeugt oder verhindert wird.


1997

Ideenwettbewerb Deutscher Pavillon Venedig
20.11.–7.12.1997
Das DAM lobte gemeinsam mit der Akademie der Architektenkammer Hessen einen Ideenwettbewerb für die Umgestaltung des Deutschen Pavillons auf der Biennale in Venedig aus. Die Ergebnisse werden vorgestellt

125 Jahre Wasmuth. Bücher, Bilder, Bauten
18.10.–9.11.1997
Aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums des Ernst Wasmuth Verlags

Architektur im 20. Jahrhundert: Portugal
11.10.1997–4.1.1998
Im Rahmen des Schwerpunktes der Frankfurter Buchmesse wird die Reihe der Länderausstellungen zur europäischen Architektur des 20. Jahrhunderts fortgesetzt

Die Commerzbank am Kaiserplatz
27.9.–9.11.1997

Die Entwicklung des Flughafens Frankfurt und die Integration und Überbauung des ICE-Bahnhofs.
Ergebnisse des Workshops
20.–28.9.1997
Es werden Arbeiten der beteiligten Architekten gezeigt: Coop Himmelblau, Jo Franzke Architekten, Herzog + Partner, OMA, Pei Cobb Freed & Partners

Frankfurter Architekturen
29.8.–11.9.1997
Im Rahmen des Museumsuferfestes zeigen 10 Frankfurter Architekturbüros 10 anspruchsvolle Bauten und Projekte

Ad hoc. Claus Bury, Ottmar Hörl, Irene Peschick, Bernd Vossmerbäumer
29.8.–31.8.1997
Vier arrivierte Frankfurter Künstler geben ihren künstlerischen Kommentar zum Stand der Architektur heute

Architektur im 20. Jahrhundert: Irland
5.7.–24.8.1997
Ein Überblick über die Entwicklung der Architektur in Irland im 20. Jahrhundert mit dem Fokus auf der zeitgenössischen Architektur

Dialog zwischen Ökonomie und Ökologie
4.7.–3.8.1997
Aus zwei mach drei – oder wie man beim Sparen auch noch qualitativ hochwertig bauen kann

KulturStadtBauen. Eine architektonische Wanderung durch Weimar – Kulturstadt Europa 1999
27.6.–24.8.1997
Eine Zwischenbilanz der zeitgenössischen Architekturszene in Weimar auf dem Weg zum Jahr 1999, in dem Weimar Kulturstadt Europas sein wird

Mart Stam. Architekt, Visionär, Gestalter. Sein Weg zum Erfolg 1919–1930
21.6.–7.9.1997
Mart Stam gehörte in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts zu den radikalsten Vertretern der Moderne in Europa. Im Jahre 1986 ist es dem DAM gelungen, den Nachlass des niederländischen Architekten zu erwerben

Neues Bauen in Tel Aviv
14.6.–24.8.1997
Fotografien von Irmel Kamp-Bandau

Architektur aus der Lehre: Orte des Erinnerns: Hochbunker/Synagoge an der Friedberger Anlage
3.5.–1.6.1997
In der Friedberger Anlage in Frankfurt am Main stand bis 1938 eine der schönsten Synagogen Deutschlands. Die Ausstellung zeigt neun Entwürfe von Studierenden der Fakultät Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart, die im Rahmen einer Diplomaufgabe Nutzungskonzepte für den Platz und Bunker an der Friedberger Anlage als Ort der Erinnerung an Verfolgung und Vernichtung der Frankfurter Juden entwickelten

Hombroich. Museum Insel, Architektur, Raketenstation, Skulptur
15.3.–25.5.1997
Seit 1982 entsteht bei Neuss auf einer zuvor militärisch genutzten Rheininsel die Museumsinsel Hombroich als Kernstück einer Kulturlandschaft. Innerhalb von fünf Jahren wurden 11 Museums-Neubauten errichtet und vier ältere Gebäude zu Ausstellungs- und Atelierflächen renoviert

Architektur aus dem Lehrstuhl: Stadtquartiere im Vergleich
7.2.–2.3.1997
Eine Ausstellung von Seminararbeiten des Fachbereichs Architektur der Technischen Hochschule Darmstadt

Die Frankfurter Küche: Margarethe Schütte-Lihotzky zum 100. Geburtstag
24.1.–2.3.1997

Architektur im Wettbewerb: Neuplanung für das Hochtief-Haus, Niederrad
10.–26.1.1997


1996

Die ökologische Herausforderung. Architektur und Stadtplanung
14.12.1996–2.3.1997

Neue Berliner Stadtquartiere
26.10.–1.12.1996
Planungen für die Wasserstadt Rummelsburger Bucht, Rummelsburger Bucht und Biesdorf-Süd

Eine Architektur für alle Sinne: Die Arbeiten von Eileen Gray
26.9.–1.12.1996
Die Ausstellung dokumentiert Eileen Grays Leistung als Architektin. Obwohl die Zahl der verwirklichten Bauten klein und kaum einer erhalten ist, zeugt der einfallsreiche Realismus der ungebauten Projekte von Grays regem und präzisem Geist, der in der Ausstellung, die an der Harvard University Graduate School of Design, Cambridge, Massachusetts, und der University of Florida, Gainesville, erarbeitet wurde, lebendig wird. Hier wurden auch die in der Ausstellung gezeigten Architekturmodelle gefertigt und die Möbelstücke rekonstruiert.

Filmarchitektur. Set-Designs von Metropolis bis Blade Runner
29.6.–8.9.1996
Die bisher umfassendste Ausstellung zu internationaler Filmarchitektur versammelt rund 200 hochkarätige Exponate aus Archiven und von Privatsammlern in Europa und den USA. Sie repräsentiert siebzig Jahre Film- und Architekturgeschichte. Hauptakzente liegen auf den Klassikern des deutschen Stummfilms und auf dem angloamerikanischen Ausstattungsfilm der achtziger Jahre

Erich Buchholz (1891–1972)
Architekturentwürfe, Innenraumgestaltung und Typographie eines Universalkünstlers der frühen zwanziger Jahre
29.6.–8.9.1996
Die umfangreiche Sammlung des DAM wird in einer Reihe von Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert. Der erste in dieser Reihe vorgestellte Künstler und Architekt ist Erich Buchholz, dessen Entwürfe zur Architektur, multimedialer Architektur sowie zu Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen aus den Jahren 1922 bis 1928 im Jahre 1994 erworben wurden

Auszeichnung vorbildlicher Bauten im Land Hessen 1996
28.6.–1.9.1996

Die Wohnanlage in Goldstein-Süd, Frankfurt am Main
Frank O. Gehry & Laurie D. Olin
25.6.–1.9.1996

Architektur im Wettbewerb: Gestaltung öffentlicher Plätze
25.5.–23.6.1996

Weltbild Wörlitz. Entwurf einer Kulturlandschaft
22.3.–2.6.1996
Eine Fülle von Exponaten – Gemälde, Grafik, Plastik, Möbel, Kunsthandwerk und Modelle, zeigt das Wörlitzer Gartenreich bei Dessau als eine herausragende Parkschöpfung der Aufklärung. Eine interaktive Computer-Simulation erlaubt es dem Ausstellungsbesucher, einen virtuellen Spaziergang durch die Wörlitzer Anlagen zu unternehmen

Architektur im Wettbewerb: Der Neubau der IG Metall-Zentrale in Frankfurt am Main
19.3.–14.4.1996

Stadt-Pläne
3.2.–3.3.1996
Der Stadtentwicklungsbericht 1995 der Stadt Frankfurt am Main sowie Stadtentwicklungspläne von weiteren elf Städten aus dem In- und Ausland werden im Zusammenhang mit dem 1. Internationalen Frankfurter Städtebaudiskurs am 29.2. und 1.3.1996 im DAM vorgestellt


1995

Architektur im Wettbewerb. Der Neubau des Polizeipräsidiums in Frankfurt am Main
28.10.–26.11.1995

Architektur im 20. Jahrhundert: Österreich
14.10.1995–14.1.1996
Österreich ist das Initialprojekt einer Ausstellungsreihe zur europäischen Architektur im 20. Jahrhundert, die einen Überblick über die architektonische Entwicklung gibt und die landesspezifischen Merkmale herausstellt. Historische und auch besonders zeitgenössische Bauten werden in Plänen, Fotos und Modellen dokumentiert

Europäische Architektur der Gegenwart. ?Ausgewählte Arbeiten des Mies van der Rohe Pavilion Award 1984–1994
6.5.–13.8.1995
Die Präsentation einer Auswahl von 38 Projekten gewährt einen konzentrierten Überblick über die europäische Architekturentwicklung der letzten zehn Jahre


1994

Ein Stück Großstadt als Experiment. Planungen am Potsdamer Platz
2.12.1994–26.3.1995
Am Potsdamer Platz, dem ehemals verkehrsreichsten Platz Europas, entsteht ein neues Zentrum im wieder vereinigten Berlin. Die Ausstellung zeigt neben einer Geschichte des Potsdamer Platzes von 1737–1994 den städtebaulichen Wettbewerb, 1991, den Realisierungswettbewerb, 1992, den Masterplan von 1993, den Realisierungsplan von 1994

Idee Farbe. Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft
15.10.–13.11.1994
Eine Ideengeschichte der Farbe

Zeitgenössische Architektur in Brasilien
8.10.–6.11.1994
Parallel zur Buchmesse, bei der Brasilien das Schwerpunktthema ist, zeigt die Ausstellung einige Beispiele zeitgenössischer brasilianischer Baukunst

Die Bank. Drei Architekturkonzepte für die Zukunft.
Chipperfield, Herzog & de Meuron, Souto de Moura
3.–25.9.1994
Drei wichtige Architekturbüros wurden aufgefordert einen Entwurf für eine Bankniederlassung zu formulieren, wobei jeder die künftige Entwicklung dieses Arbeitsraumes nach seinen eigenen künstlerischen Vorstellungen interpretieren sollte

Bauten junger Architekten. Die Preisträger des internationalen Architekturpreises Andrea Palladio 1993
27.8.–25.9.1994

Moderne Architektur in Deutschland 1900–1950. Expressionismus und Neue Sachlichkeit
16.4.–7.8.1994
Der zweite Teil der Trilogie setzt sich mit den avantgardistischen Konzepten von Architektur und Städtebau auseinander und präsentiert Projekte, die zu Inkunabeln der Moderne wurden, darunter Arbeiten von Bruno Taut, Walter Gropius, Ludwig Hilberseimer, Mies van der Rohe, Erich Mendelsohn, Le Corbusier, Hans und Wassili Luckhardt sowie Hans Scharoun

Gropius und die Klassiker von morgen
19.2.–13.3.1994
Das 1968 für Rosenthal entworfene Teeservice von Walter Gropius ist heute ein Klassiker der Design-Geschichte. Die Rosenthal AG hat Künstler eingeladen, für dieses Service ein Dekor zu entwerfen, und Architekten gebeten, ein neues Teeservice zu entwickeln


1993

Die Ästhetik der Dichte. Hongkong Architektur
15.11.1993–27.2.1994
Hongkong ist die am dichtesten besiedelte Metropole der Welt. Die extremen Bedingungen haben eine neuartige Stadtästhetik hervorgebracht. In der Ausstellung werden Wachstum und Entwicklung Hongkongs untersucht, sowie aktuelle, exemplarische Projekte vorgestellt

Peter Joseph Lenné. Landschaftsarchitekt und Stadtplaner 1789–1866
5.6.–15.8.1993
Erstmals werden die bedeutendsten Entwürfe des preußischen Landschaftsarchitekten und Stadtplaners in einer umfassenden Werkschau vorgestellt.

Türdrücker der Moderne
6.3.–12.4.1993
Die Ausstellung zeigt den Türdrücker als Schnittpunkt technischer, praktischer, architektonischer und kulturhistorischer Dimensionen


1992

The Gate of the Present. 25 zeitgenössische Torentwürfe aus Lego-Bausteinen
12.12.1992–14.2.1993
Bis heute hat die Baugattung der Tore, Pforten und Portale nichts an Faszination verloren. 25 junge Architekten aus 22 Ländern stellen ihre phantasievollen, auch eigenwilligen Modelle aus Lego-Bausteinen vor

Eisenman Architects. Frankfurt Rebstockpark. Folding in Time
15.12.1992–21.2.1993
Das Entwurfskonzept des New Yorker Architekten Peter Eisenman für einen Wohn- und Gewerbepark für 6.000 Einwohner mit 4.000 Arbeitsplätzen auf dem Rebstock-Gelände fußt auf einem verzerrten Koordinatennetz von „Faltungen“, das die Grundrisse ebenso wie die Fassaden der Gebäude charakterisiert. Durch die Verfaltung der Strukturen entsteht eine Skulptur in urbanistischer Dimension

Moderne Architektur in Deutschland 1900–1950. Reform und Tradition
15.8.–29.11.1992
Die erste Ausstellung einer Trilogie über moderne Architektur in Deutschland 1900-1950 setzt sich mit der moderaten architektonischen Moderne auseinander. Die moderne Architektur wird nicht auf eine homogene Bewegung reduziert, vielmehr werden ihre Komplexität, Vielfalt und Widersprüchlichkeit dargelegt. In ausgewählten Beispielen werden bedeutsame Beiträge, überwiegend nie zuvor gezeigte Originalzeichnungen, für die Schaffung einer sachlichen, sozialen und humanen Architektur vorgestellt, die die Prinzipien der Verwendung neuer Materialien, der Typisierung von Bauelementen und der Vereinfachung der Formen in Einklang bringt mit dem Bezug zur Landschaft und der regionalen Baukultur

Wohnen und Arbeiten am Fluß. Perspektiven für den Frankfurter Osthafen
20.6.–26.7.1992
Um erste konzeptionelle Planungsvorschläge für die geplante Umnutzung des Frankfurter Osthafens zu einem Wohngebiet für 10.000 Menschen zu erhalten, hat das DAM acht junge renommierte Architekten aus vier verschiedenen Ländern zu einem visionären Ideenwettbewerb eingeladen

Rem Koolhaas. Projekt ZKM Karlsruhe
4.–14.6.1992
Die kompromisslose äußere Form sowie die Neuartigkeit und Komplexität der Nutzung ließen den ZKM-Entwurf von Rem Koolhaas zum Thema einer kontroversen Diskussion werden. DAS DAM informiert anhand des Originalmodells, collageartiger Reliefs der Fassaden sowie von Perspektiven, Schnitten und Grundrissen über das Konzept neuer Wege für die Kunst im elektronischen Zeithalter

Antonio Sant’Elia. Gezeichnete Architektur 1906–1916
8.2.–17.5.1992?
Das DAM zeigt sämtliche Zeichnungen des italienischen Architekten Antonio Sant’Elia: Visionen einer utopischen Zukunftsmetropole mit terrassierten Wolkenkratzern, grandiosen Verkehrsadern auf verschiedenen Ebenen, kühne und monumentale Baukörper ohne klare Funktionsbestimmung.


1991

Neue Architektur-Tendenzen: Barcelona
28.9.–24.11.1991
Die Projekte der ausgewählten neun Architekten dokumentieren die Bandbreite der verschiedenen architektonischen Sprachen der jüngeren Architekten-Generation in Barcelona

Hans Scharoun. Aquarelle und Zeichnungen
31.8.–24.11.1991
Mit Unterstützung der Hessischen Kulturstiftung konnte das DAM zwanzig Zeichnungen und Aquarelle von Hans Scharoun aus den Jahren 1911–1945 erwerben.

Charles Eames. Chaise and Chairs
23.8.–8.9.1991
Schwerpunkt der Ausstellung ist die „Eames-Chaise“, eine organisch unregelmäßige Kunststoffschale mit einem runden Loch in der Mitte auf dünnen Metallbeinen, deren Entwicklung vom 1948 geschaffenen Prototyp bis zur Herstellung erläutert wird

Heinrich Tessenow (1876–1950)
23.5.–28.8.1991
Obwohl Heinrich Tessenow mit seinen Schriften, seiner Lehre und seinem wirkungsmächtigen Werk einer der bedeutendsten Meister der modernen Architektur in Deutschland ist, wurden seine einfachen, bescheidenen Bauten von der Historiographie der Architektur des 20. Jahrhunderts weithin vernachlässigt. Auf der Grundlage mehrjähriger Forschungsarbeiten macht das DAM in einer großen monographischen Ausstellung seine Zeichnungen, bisher unbekannte Werkpläne und auch seine Gedankenwelt Fachleuten und interessierten Laien wieder zugänglich

Berlin morgen. Ideen für das Herz einer Großstadt
26.1.–24.3.1991
Das DAM hat eine Reihe namhafter Architekten aus aller Welt eingeladen, sowohl Vorschläge für eine neue städtebauliche Gesamtperspektive für den Stadtbereich zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz in Berlin zu erarbeiten, als auch exemplarische architektonische Lösungen für konkrete Einzelfälle in diesem Bereich zu finden

Revolutionsarchitektur. Ein Aspekt der europäischen Architektur um 1800
19.1.–25.3.1991
Um die Wende zum 19. Jahrhundert wurden in der Architekturgeschichte gleichzeitig mit den politischen, sozialen und kulturellen Umwälzungen die Grundlagen für die Moderne gelegt. Die Ausstellung benennt und exemplifiziert zunächst die formalen Kriterien einer gestalterischen Revolution in der architektonischen Formensprache um 1800 und überprüft dann mit über 200 Exponaten diese Kriterien am Beispiel herausragender europäischer und auch weniger bekannter Architekten. Beginnend mit Le Corbusiers Diktum von den architektonischen Primärformen wird schließlich die Rezeption der „Französischen Revolutionsarchitektur“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgearbeitet und deren Auswirkungen bis zu den postmodernen Entwürfen verfolgt.


1990

Museumsarchitektur in Frankfurt 1980–1990
1.9.1990–6.1.1991
Mit dem Projekt „Museumsufer“, für das in zehn Jahren elf neue Museen und zwei Erweiterungen vorhandener Institutionen entstanden, hat die Stadt Frankfurt internationales Aufsehen erregt

Châteaux Bordeaux. Die Architektur der Weinschlösser. Vergangenheit und Zukunft
7.4.–17.6.1990
Die im Centre Georges Pompidou erarbeitete Ausstellung zeigt die Geschichte und Aktualität einer Gattung von Bauensembles, deren Reichhaltigkeit die Veränderungen der Architekturgeschichte vom 17. Jahrhundert bis heute reflektiert

Von der Urhütte zum Wolkenkratzer. Eine Geschichte der gebauten Umwelt
Dauerausstellung seit 26.1.1990
Nach zehnjähriger Vorbereitungszeit stellt das DAM seine Dauerausstellung vor. Anhand von 24 Großmodellen soll der Versuch unternommen werden, einen Überblick über die Geschichte des menschlichen Bauens und Wohnens zu geben

Hannes Meyer (1889-1954). Architekt, Urbanist, Lehrer
19.1.–4.3.1990
Der 100. Geburtstag von Hannes Meyer ist dem DAM äußerer Anlass, das Werk des Schweizer Architekten von internationalem Rang erstmals in einer Ausstellung vorzustellen


1989

Künstlerhäuser. Eine Architekturgeschichte des Privaten
16.9.–26.11.1989
Von dem um 1400 errichteten repräsentativen Palazzo des Andrea Mantegna bis zu Frank Gehrys Residence in Santa Monica, die Häuser, die Künstler und Architekten für sich selbst neu errichtet, mit aussagekräftigen Bildprogrammen ausgestattet, durch repräsentative Fassadenikonographien hervorgehoben oder durch avantgardistische Raumkonzeptionen ausgezeichnet haben, sind mehr als bloß überliefernswerte Prunkstücke der Architektur. Sie schreiben ein Stück Architekturgeschichte, das wie ein Seismograph die unmittelbaren Eindrücke jener Bewegung vermittelt, die den Weg zur Architektur von heute gebahnt haben

Chernikhov. Architektonische Fantasien
16.8.–20.9.1989
Dank der Kontakte zu sowjetischen Kollegen gelang es dem DAM erstmals, eine umfassende Retrospektive der Arbeiten Jakov Cernichovs nach Deutschland zu holen. Gewaltige Architekturmaschinen oder grazile Gerüstkonstruktionen, geometrische Gebäudekomplexe und kalkulierte Expressivität signalisierende Stadträume konturieren die formale Spannbreite seiner Architekturbilder

Leonidov. La Città del Sole
16.8.–20.9.1989
Gemeinsam mit dem Werk Jakov Cernichovs zeigte das DAM Ivan Leonidovs Projekt der „Città del Sole“, die erste Ausstellung in den Räumen des neuen Plan- und Modellarchivs. Die von Leonidov entwickelte Architektursprache ließ ihn selbst bald zu einer Legende und seine Werke zu einem Zitatenreservoir für die Architektur-Avantgarde werden. Das erstmals in Deutschland präsentierte Projekt der „Città del Sole“ soll eine notwendige Ergänzung seiner sehr subjektiven Architekturauffassung sein

New York Architektur 1970–1990
2.6.–13.8.1989
Weit über eine Bestandsaufnahme des New Yorker Baubooms der siebziger und achtziger Jahre hinaus werden durch die Auswahl der Themen und Objekte Entwicklungsmomente festgehalten, die nicht nur das Exemplarische, sondern auch das Symptomatische dieser Architektur herausstellen. Als signifikante Beispiele werden 130 Projekte von über 50 Architekturbüros dokumentiert. Neben realisierten Projekten werden auch Arbeiten vorgestellt, die auf konzeptioneller Ebene den gleichen Rang einnehmen

The Heavy Dress Collection. Hochhausentwürfe von Matteo Thun
2.6.–13.8.1989
Matteo Thun entwickelt in seinem Projekt zehn idealer Bauvorhaben zehn Möglichkeiten, das urbane Bild zu aktualisieren. Hier wird eine Ikonographie angewandt, die üblicherweise im Bereich von Mode und Objekt-Design Verwendung findet. Der Architekt wird zum Couturier

Marlboro Design Förderpreis 1989
28.4.–14.5.1989

Bodenreform. Teppichboden von Künstlern und Architekten
3.3.–23.4.1989
Auf Anregung eines Herstellers haben 11 bedeutende Künstler und Architekten der traditionell unauffälligen Gattung der Teppichböden neue und aufregende Dekore und eine bisher nicht vorhandene Eigenständigkeit verliehen

Papierarchitektur. Neue Projekte aus der Sowjetunion
3.3.–14.5.1989
Von diesem ausgedehnten Panorama einer eindrucksvollen Ideenlandschaft wusste der Westen zuvor nur wenig. An eine Realisierung dieser „Papierarchitektur“ hatten ihre Urheber, junge sowjetische Architekten, nicht gedacht. Im Gegenteil: programmatisch verbleiben sie im Spielraum der Imagination. Einbezogen in diese Ausstellung sind auch die schönsten Zeichnungen der Moskauer Kinderarchitekturschule von Kindern zwischen 5 und 16 Jahren. Begleitend findet am 4.3.1989 ein Symposium „Neue Architektur in der Sowjetunion“ mit Moskauer Architekten statt

Architektur im 20. Jahrhundert. Zeichnungen, Modelle, Möbel. Objekte aus der Sammlung des DAM
3.3.–14.5.1989
Das DAM zieht aus Anlass der Eröffnung seines neuen Plan- und Modellarchivs ein erstes Resultat seiner Sammlungstätigkeit der vergangenen Jahre. In dichter Folge von Wright über Gropius, Mies van der Rohe und Le Corbusier bis zu Gehry, Koolhaas und Hadid stehen die Spitzenleistungen der Architektur des 20. Jahrhunderts vor Augen, die wiederum konfrontiert werden mit Routineergebnissen des Alltags oder gar den Verzerrungen eines Troost. Die Tendenzvielfalt des Jahrhunderts, die Höhepunkte und die Niederlagen der Architektur, sind das Thema

Meisterklassen
The Cooper Union, New York. Meisterklasse John Hejduk / Polytecnico di Milano. Meisterklasse Giorgio Grassi / Eidgenössische Technische Hochschule Zürich. Meisterklasse Hans Kollhoff
14.1.–12.2.1989


1988

Analoge Architektur
16.11.1988–8.1.1989
Eine Ausstellung des Ateliers Reinhart, Zürich

Szenische Architektur heute. Entwürfe zu Raum und Bühne
16.11.1988–8.1.1989
Entwürfe des Diplomseminars Innenarchitektur der Fachhochschule Rosenheim

Die Architektur der Synagoge
11.11.1988–12.2.1989
Pläne und Zeichnungen, Gemälde und Architekturfragmente, Modelle und Rekonstruktionen sollen den Reichtum dieser Bautradition, die seit dem 3. Jahrhundert v. u. Z. besteht, sinnfällig vor Augen führen. 50 Jahre nach der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 will die Ausstellung aufzeigen, welch wichtiger Bereich der Architektur seit jener Zeit aus unserer städtischen Umwelt verschwunden ist.

21 kanonische Architekten. Der Pluralismus in der Architektur der Gegenwart
4.10.–23.10.1988
In Zusammenarbeit mit der Academy Group, London, werden die unterschiedlichen Strömungen in der Architektur der Gegenwart anhand von Projekten von 21 einflussreichen Architekten dargestellt. Der Ausstellung voran geht ein internationales Symposium zum „Pluralismus in der Architektur der Gegenwart“

Aldo Rossi. Tessiture Sarde
24.9.–23.10.1988
Aldo Rossis Teppichentwürfe

Der Hang zur Architektur in der Malerei der Gegenwart
3.9.–23.10.1988
Die Malerei der Neuen Wilden wird unter dem traditionsreichen Thema der Architektur- und Stadtdarstellung ausgelotet

Design heute. Maßstäbe: Formgebung zwischen Industrie und Kunst-Stück
28.5.–17.8.1988
Angesichts der „Anything-goes“-Mentalität im Design der Gegenwart vom nüchternen Funktionalismus der Ulmer Schule bis zu den bunten Objekt-Skulpturen von Memphis wird in einer begründeten und argumentativen Auswahl die Reichhaltigkeit industrieller Formgeschichte präsentiert. Die einzelnen argumentativen Schritte der Ausstellung – Andeutung der historischen Bandbreite, stilistische Überzeugungen, das Gesamtwerk einzelner Designer, die Darstellung allgemeiner Zusammenhänge – wollen nachweisen, dass auch im industriell produzierten Design gestaltbildende Qualitäten enthalten sind, die im Sinne von Maßstäben Orientierungsfunktion geben können

Marlboro Design Förderpreis
20.2.–4.3.1988
Eine Ausstellung ausgewählter und prämierter Designprodukte von Studenten und Nachwuchsdesignern

Stanley Tigerman - Architoons
6.2.–24.4.1988
Tigerman kommentiert mit Hilfe autobiographischer Cartoons ironisch sein eigenes Werk

Chicago 1872–1922. Die Entstehung der kosmopolitischen Architektur des 20. Jahrhunderts
6.2.–24.4.1988
Die vom Art Institute of Chicago mit dem DAM konzipierte Ausstellung ist die erste umfassende Zusammenstellung von Originalplänen, Objekten und Modellen zur Architektur Chikagos, die in Europa gezeigt wird. Sie arbeitet besonders die Beziehungen der Chicago School und des Prarie Style zu West- und Mitteleuropa heraus


1987

Bahnhöfe der Zukunft. Magnetbahn – Transrapidsystem. Projekte und Konzepte von Miguel Sanchez
12.12.1987–17.1.1988
Für das Magnetbahnsystem Transrapid hat der Architekt Miguel Sánchez Bahnhofsbauten entworfen, die der Geschwindigkeit dieser neuen Zugsysteme Rechnung tragen

Meisterklasse James Stirling Kunstakademie Düsseldorf
12.12.1987–17.1.1988

Atlantis „Geschenk 2000“. Ein Modell für die Kunst des Lebens
12.12.1987–17.1.1988
Der Architekt Leon Krier plante die Kulturstadt „Atlantis“ auf Teneriffa, in der Künstler, Philosophen, Manager und Politiker zurück finden sollten zum Ideal des „uomo universale“

Der Weltraum. 25 Jahre Weltraumfotografie der NASA
12.12.1987–17.1.1988
Atemberaubende Ansichten der Planeten und Monde unseres Sonnensystems, angefertigt im Auftrag der NASA, werden ergänzt durch die Imaginationen des amerikanischen Malers Robert McCall, der realistischen Szenarien menschlicher Siedlungen im All Vorstellung verleiht, sowie der Konstruktionszeichnungen europäischer Weltraumprojekte

Rekonstruktion und Zerstörung. Das Café De Unie und das „Weiße Dorf“ von J. J. P. Oud in Rotterdam
3.10.–22.11.1987
Die Ausstellung thematisiert anhand der peniblen Rekonstruktion des Café De Unie und der Vernichtung des „Weißen Dorfs“ die unreflektierte Ambivalenz im Umgang mit den Zeugnissen der Klassischen Moderne

Die imaginären Städte des Francis Martinuzzi
3.10.–22.11.1987
Das Werk des jungen französischen Architekten hat die fließenden Übergänge zwischen Architektur und Kunst zum Thema

Stadtbaukunst. Projekte von Mason/Pavan/Roncoletta
3.10.–22.11.1987
Die Arbeiten des Veroneser Architekturbüros zeichnet ein an der Historie geschultes städteräumliches Denken aus. Rationalistische Tendenzen in ihren Platzgestaltungen und Bauprojekten sind unübersehbar

Rom. Neues Bauen in der Ewigen Stadt
3.10.–22.11.1987
Die hier vorgestellten 25 Architekturbüros der „Römischen Schule“ operieren zwischen antiker, barocker Größe und der suburbanen Spekulantenwüste: eine besonders zugespitzte und dennoch exemplarische Situation

Werner Krömeke. 30 Bilder über die Baukunst
6.6.–20.9.1987
In seinen Bildern interpretiert Werner Krömeke paradigmatische Bauten der Gegenwart im Medium der Zeichnung

Daniele Lievi. Spuren in ein Theater
6.6.–20.9.1987
In Aquarellen, Werkzeichnungen und Modellen wird das Werk des italienischen Bühnenbildners erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt

Akademie der Bildenden Künste Wien. Meisterschule Gustav Peichl
6.6.–20.9.1987

Charles Moore. Bauten und Projekte 1949–1986
6.6.–20.9.1987
Ein repräsentativer Querschnitt durch das Lebenswerk dieses Wegbereiters der amerikanischen Postmoderne in Zeichnungen, Plänen und Modellen. 12 Environment-Modelle illustrieren darüber hinaus die Grundprinzipien von Moores Architekturauffassung

Hessen. Denkmäler der Industrie und Technik
7.3.–24.5.1987
Ausgesuchte Beispiele von Bauten und Maschinen aus der Industriegeschichte Hessens

Hannsjörg Voth. Zeichen der Erinnerung
7.3.–24.5.1987
Zeichnungen, Modelle und Objekte von 1973–1986

Städelschule Frankfurt am Main. Architekturklasse Peter Cook
17.1.–15.2.1987
In Zusammenarbeit mit der Aedes-Galerie beginnt das DAM eine Reihe von Präsentationen der wichtigsten Architekturschulen

Christoph Mäckler. Frankfurt Projekt
17.1.–15.2.1987
Das Frankfurt-Projekt Christoph Mäcklers stellt den Versuch dar, dem Chaos der Großstadt Alternativen entgegenzusetzen. In 20 Einzelentwürfen, die aus der architekturhistorischen Analyse zur Gegenwart führen und von der Platzgestaltung bis zum Bürohochhaus reichen, wird versucht, der Stadt Frankfurt eine fragmentarische Struktur zurückzugeben

Stephan Braunfels. Entwürfe für München
17.1.–15.2.1987
Mit seinen Gegenentwürfen zur städtebaulichen Gestaltung des Münchner Hofgarten-Areals hat Stephan Braunfels nationale Aufmerksamkeit erregt. Darüber hinaus hat er auch für andere problematische Situationen seiner Heimatstadt planerische Alternativen aufgezeigt. So entsteht ein an der Historie geschulter und optimierter Idealplan der bayerischen Landeshauptstadt


1986

Ernst May und das Neue Frankfurt 1925–1930
13.12.1986–15.2.1987
Aus Anlass des 100. Geburtstages von Ernst May zeigt die Ausstellung erstmalig einen Großteil der Originalpläne und bindet sie in die zeitgenössische Konstellation ein. Neue und historische Architekturfotografien der Frankfurter Siedlungen sowie Einzelbauten bedeutender Mitarbeiter Ernst Mays komplettieren die Bestandsaufnahme des „Neuen Frankfurt“. Zentrum der Ausstellung ist ein begehbares Wohnungsmodell mit Original-Mobiliar

Mies van der Rohe. Vorbild und Vermächtnis
13.12.1986–15.2.1987
Die Ausstellung zeigt Modelle, Zeichnungen und Möbel von Mies van der Rohe, seinen Mitarbeitern und seinen Schülern

Vorbild und Sinnbild. Modell-Piktogramme prominenter Bauten
4.10.–30.11.1986
Studentenarbeiten aus der Lehre im Fach „Grundlagen der Gestaltung“ des Fachbereichs Architektur und Städtebau der Universität/Gesamthochschule Siegen

Internationale Bauausstellung Berlin 87. Beispiele einer neuen Architektur
4.10.–30.11.1986
In einer ersten großen Zusammenschau werden die Beiträge der internationalen Architekturwettbewerbe der IBA zusammenfassend vorgestellt, wobei auch viele Entwürfe berücksichtigt werden, die nicht zur Ausführung gelangten

Architektur und Alfabet. Entwürfe von Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
7.6.–17.9.1986

Vision der Moderne. Das Prinzip Konstruktion
7.6.–17.9.1986
Bewusst konzentriert sich das DAM in dieser Ausstellung auf eine der verschiedenen Traditionslinien der Moderne, nämlich auf das „Prinzip Konstruktion“., das in 4 sich gegenseitig erläuternden und ergänzenden „Schnitten“ beleuchtet wird. In der Abteilung „Konstruktion und Utopie“, die von den Raumstadt-Phantasien bis zu realisierten Großstrukturen reicht, zeigt das DAM Arbeiten von Buckminster Fuller, Frei Otto, Konrad Wachsmann, Walter Jonas, Yona Friedman, Bertrand Goldberg, Kisho Kurokawa, Heinz und Bodo Rasch, Karl Wimmenauer und Günther Domenig. In der Abteilung „Konstruktion und Funktion“ werden Projekte von Max Mengeringhausen, Schneider-Esleben, Jean Prouvé, Otto Steidle, Richard Rogers, Thomas Herzog und Norman Foster gezeigt. Die Abteilung „Konstruktion und Fiktion“ konzentriert sich auf Architekten, die in unterschiedlicher Weise das Vokabular der Konstruktivisten erneut aufnehmen und kreativ verändern: Archigram, Future Systems, Coop Himmelblau, OMA, Gehry, Peichl, Takeyama, Libeskind, Peter Wilson und Cedric Price. In der 4. Abteilung stellt das DAM Arbeiten vor, die versuchen, die Sprache der Moderne mit der Sprache der Postmoderne in eine Synthese zu bringen, Projekte von Calatrava, Reichlin & Reinhart, Helmut Jahn, J. P. Kleihues, Lebbeus Woods, Jean Nouvel

Antike aktuell. Didyma und Milet im Modell
8.3.–19.5.1986
Studenten des Fachbereichs für Architektur der Technischen Hochschule Darmstadt lassen die Stadtanlage von Milet und den Tempel in Didyma als Modell wieder erstehen

Albert Cüppers. Über Architektur hinaus
3.–19.5.1986
Albert Cüppers zeigt 70 Architekturparaphrasen zu den Themen „Architektur und Landschaft“, „Architektur und Geschichte“, „Architektur als Morphologie“

Lego. Das Spiel Architektur – das Architekturspiel
3.–19.5.1986
30 bekannte Architekten aus 10 europäischen Ländern haben mit Lego-Steinen Phantasiemodelle gebaut, die in der Lichthalle des DAM zu einem ungewöhnlichen Environment zusammengestellt werden

Der Architekt Walter Gropius
8.3.–19.5.1986
Die mit dem Bauhaus-Archiv Berlin und dem Busch-Reisinger Museum Cambridge/USA vorbereitete Ausstellung macht mit dem umfangreichen Nachlass von Walter Gropius bekannt. Die in der Ausstellung gezeigten Ansichten, Isometrien und Schautafeln dienen vornehmlich der räumlich-anschaulichen Darstellung von Gropius‘ Bauideen und wurden von ihm selbst auch zu Lehr-, Vortrags- und Publikationszwecken gebraucht. Am 15. Mai 1986 findet im DAM zur Ausstellung ein Symposium statt: „Ideologie und Wirklichkeit des Neuen Bauens“


1985

Axonometrie
4.12.1985–23.2.1986
Als 1868 die Architektenausbildung von der Akademie an die Polytechnische Schule in München wechselte, ließ Ludwig II. der Architekturfakultät „als Vorbild und Dokument“ eine Lehrsammlung von Architekturzeichnungen überstellen, die kontinuierlich erweitert und ergänzt durch Modelle, Gipsabgüsse von Architekturteilen und Bauaufnahmen zur weitaus größten Spezialsammlung für Architektur in Deutschland anwuchs, der jedoch ein eigener Ausstellungsraum fehlte. Welch eindrucksvolle Dokumente der gezeichneten Architektur das Münchner Archiv sein Eigen nennen darf, belegt die Präsentation im DAM. Einerseits werden die spezifischen Techniken und Probleme dieser Gattung vorgestellt und andererseits wird an exemplarischen Spitzenwerken die Geschichte der Architekturzeichnung vom Barock bis in die Gegenwart demonstriert

Ben Willikens. Metaphysik des Raumes
14.12.1985–12.2.1986
Ein Überblick über das Werk von Ben Willikens, dessen Tafelbild „Abendmahl“ im Besitz des DAM ist

Hans Dieter Schaal. Wegräume und Denkgebäude
18.10.–24.11.1985
Hans Dieter Schaal ist freier Künstler, Architekt, Ausstellungsgestalter, Bühnenbildner und Landschaftsarchitekt

Frank Lloyd Wright. Zeichnungen und Objekte
18.10.–24.11.1985

Bauen heute. Architektur der Gegenwart in der Bundesrepublik Deutschland
21.6.–15.9.1985
Die Ausstellung will keinen Querschnitt ziehen sondern will Maßstäbe für einen breiten Pluralismus der gegenwärtigen Architektur in der Bundesrepublik finden

Eine imaginäre Stadt. Ein Projekt von Efthymios Warlamis
2.–24.5.1985

Neue Museumsbauten in der Bundesrepublik Deutschland
26.4.–2.6.1985
Ein Überblick über die wichtigsten Museumsbauten der Bundesrepublik der vergangenen Jahrzehnte, wobei besonderer Wert auf eine breite Dokumentation der jüngsten beispielsetzenden Museumsbauten gelegt wurde


1984

Hessen vermessen. „Heimatkunde“
3.11.1984–4.1.1985
Mit dem künstlerischen Mittel der Farbstiftkolorierung fertigen Helmuth Baruth und Klaus Steinke aus ihren Schwarz-Weiß-Ablichtungen der hessischen Provinz Sinnbilder einer höheren Bedeutung

Revision der Moderne. Postmoderne Architektur 1960–1985
1.6.–10.10.1984
Das DAM wird am 1. Juni 1984 mit einer Ausstellung zur Architektur der Gegenwart eröffnet. Hierbei werden die postmodernen Tendenzen des Bauens hervorgehoben. Bewusst werden andere Architekturrichtungen ausgeklammert.


1981

Lehmarchitektur. Die Zukunft einer vergessenen Bautradition
25.3.–16.5.1981
Die erste Ausstellung des DAM (in den Räumen des Frankfurter Kunstvereins, Am Römerberg) zeigt in großen vollplastischen Lehmbaumodellen, Architekturzeichnungen, Gemälden, Skulpturen und Fotografien weltweite Beispiele für die Vergangenheit und Gegenwart der Lehmarchitektur.

 




 

Herausgeber: © Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M., Schaumainkai 43, 20.09.2018