EIN RAUM. EIN HAUS. EINE STADT.

PROJEKTTAGE GRUNDSCHULE UND MITTELSTUFE

Was haben Bärenhöhle, Iglu und ein Ei gemeinsam?
Schnecken tragen ihr Haus herum, Vögel bauen Nester, Menschen wohnen in Hütten, Häusern und Zelten …. Verschiedene Formen und Körper haben unterschiedliche Wirkungen und Funktionen. Ein Iglu aus Zuckerwürfeln (geht das?), ein Nest aus Stroh (oder was eignet sich besser?), eine Höhle in den Sand (hält die?)
ab 1. Klasse \ 1-tägig

Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch

Die wahre Geschichte der Farben
Mit allen Sinnen erleben: die Hände sehen, die Ohren tasten und die Augen fühlen. Mit allen Sinnen begreifen: das warme Sonnengelb, das hitzige Feuerrot, das kühle Meerblau. Farben erzeugen Gefühle, gute oder nicht so gute. Auch in der Architektur rufen sie ganz unterschiedliche Wirkungen hervor – welche, werden wir gemeinsam herausfinden. Wir malen mit Farben, duftenden Blüten und Gewürzen, hören Geschichten vom Blau, das „aus heiterem Himmel“ kommt und vom Gelb, das piekst.
1.–4. Klasse \ 1-tägig

Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch

Mein Baumhaus
Wohnen hoch oben in den Kronen und Wipfeln der Bäume – wie geht das? Genau das wollen wir in unserer Modellwerkstatt herausfinden. Wer wohnt warum in einem Baumhaus? Welche Arten von Baumhäusern gibt es eigentlich? Und wo überhaupt? Wie soll mein eigenes Baumhaus aussehen, welche Räume soll es haben?
Als erstes machen wir Entwürfe und fertigen Skizzen an. Anschließend bauen wir ein Modell – und finden natürlich jede Menge kreativer Lösungen. Als Hilfestellung für andere Kinder schreiben wir eine Bauanleitung mit den einzelnen Arbeitsschritten auf und gestalten sie mit Skizzen und Fotos als kleines Buch.
ab 2. Klasse \ 2-tägig \ 3-tägig, ca. 10\15 Zeitstunden

Christine Quente, Germanistin, M.A. \ Tanja Schaile, Dipl.-Ing. Arch

Zimmer, Küche, Bad? – Wie Menschen wohnen
Was ist wohnen eigentlich? Im Schlafzimmer schläft man, im Esszimmer isst man, also wohnt man im Wohnzimmer? So einfach ist es nun auch wieder nicht! Wie unterschiedliche Menschen wohnen, wie sie früher gewohnt haben, wie sie vielleicht wohnen müssen, aber eigentlich wohnen wollen – das sind Fragen, auf die wir mit euch gemeinsam Antworten finden wollen.
ab 2. Klasse \ 1-tägig

Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch

Architektenarbeit – Zeichnung, Entwurf, Modell
Egal ob am Computer oder auf dem Papier - die Zeichnung kommt in der Architektur immer zuerst. In diesem Workshop geht es um Formen und Räume, Perspektiven und Proportionen. Mit offenen Augen, Bleistift und Skizzenblock begeben wir uns auf Rundgänge durch das Museum und Spurensuchen durch die Saalgasse und machen wir uns an eigene Entwürfe … und last not least an eigene Modelle.
ab 3. Klasse \ 1\2\3-tägig

Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch

Wenn Häuser zum Himmel greifen – Maintower & Co.
Wird das Hochhaus von einem inneren Skelett gehalten oder von der Außenhülle? Warum wackeln Hochhäuser? Und warum ist es in ihrer Nähe oft so windig? Auf einer kleinen Entdeckungsreise vor Ort untersuchen wir einige der Frankfurter Hochhäuser genauer. Wieder zurück im DAM entwickeln und bauen wir mit einfachen Mitteln standfeste Hochhäuser - gefaltete Papierstreifen ersetzen die Stahlträger, Schnüre werden zu Stahlseilen.
3.–6. Klasse \ 2-tägig

Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch

Über Flüsse gehen – Eiserner Steg & Co.
Eiserner Steg, Alte Brücke, Holbeinsteg – Frankfurt hat zu Thema Brücken jede Menge Anschauungsmaterial. Mit ganz einfachen Mitteln und guten Ideen werden tragfähige Brücken entwickelt und tiefe Wasser überquert. Es wird zwar „nur“ mit Papier und Schnüren gearbeitet, aber die Brücken sind stabil und selbst tragend. Wie das funktionieren kann, wie Zug- und Druckkräfte arbeiten, erklärt sich wie von selbst, wenn eure Brücke erst einmal den Raum überspannt.
3.–7. Klasse \ 2-tägig

Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch

Ene, mene, Maus – wie komme ich in das Haus?
Stolpersteine in der Architektur

Wir experimentieren mit unseren Sinnen und entdecken dabei Stolpersteine in der Architektur. Wie sollte Architektur aussehen, damit sie für alle Menschen nutzbar ist? Was passiert wenn ich im Rollstuhl sitze? Welche Hindernisse gibt es für mich, wenn ich nicht gut sehen kann? Kann ich Architektur ertasten? Warum ist meine Nase so wichtig, um mich zurechtzufinden? Spielerisch untersuchen wir ausgewählte Architektur und finden heraus, wo die Stolpersteine sind und entwickeln kreative Lösungen.
3.–7. Klasse \ 2-tägig

Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch

Sie bauten eine Kathedrale, eine Moschee & eine Synagoge
Christen gehen in eine Kathedrale, Muslime in eine Moschee und Juden besuchen den Gottesdienst in einer Synagoge. Wie bringt die Architektur das jeweils Typische hervor und wie macht sie den Unterschied deutlich – das wollen wir gemeinsam herausfinden.
ab 4. Klasse \ 2-tägig

Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch

Auch Häuser haben ein Skelett!
Das menschliche Tragwerk ist ein Skelett aus Knochen, das eines Hauses besteht aus Stützen und Trägern, früher eher aus Holz, später auch aus Stein und heute vielfach aus Stahl oder Stahlbeton. Diese Konstruktionsweise werden wir mit eigenen Beispielen nachvollziehen.
5.–7. Klasse \ 1-tägig

Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch

Das Vogelhaus des Architekten
Architektur hat eine ganz eigene Sprache, die über die Jahrhunderte verändert und entwickelt wurde. Einzelne Architekten haben ihre ganz besondere, erkennbare „Handschrift“. Das jeweils Typische wird mithilfe von ausgesuchten Beispielen untersucht und in einem kleinen Bauwerk, einem Vogelhaus eben, umgesetzt.
5.–7. Klasse \ 1-tägig

Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch

Im Netzwerk der Stadt
Die Vision -Eine Stadt in ferner Zukunft: Baukörper wachsen scheinbar unbegrenzt in den Himmel, Wegeverbindungen kreuzen sich in unterschiedlichen Ebenen. Raum für Fabriken und Büros, Wohnungen, Kultur und Freizeit, Öffentliches und Privates machen die Stadt zu einem komplizierten Geflecht.
5.–7. Klasse \ 2-tägig

Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch


PROJEKTE FÜR DIE OBERSTUFE


Projekttage

Richard Meier & Co.
Museumsarchitektur am Mainufer.
Saalgasse revisited
Postmodern(e) bauen.
Zurück in die Zukunft
Stadtentwicklung und Stadtplanung in Frankfurt am Beispiel Römerberg.
Wenn Häuser zum Himmel greifen
Konstruktion, Technik & Ästhetik im Hochhausbau.
change
Geometrie, Perspektive und Körper
Fläche wächst zum Körper: Punkt wird Säule oder Kugel.
Dreidimensionale Räume entstehen
move
Körper und Bewegung
Geometrische Grundkörper vollführen räumliche Bewegungen
Klappen, drehen, schieben.
layer
Gelände modellieren durch Schichtungen (Papier)
Topografien, Landschaften werden plastisch
Future City
Veränderte Klimabedingungen, begrenzte Energieressourcen, gesellschaftlicher Wandel und neue Technologien beeinflussen die Architektur der Zukunft. Werden den Bauwerken der Gegenwart Energieerzeuger-Hüte aufgesetzt, Parks in Hochhäuser verlegt oder werden Kapseln zu tragbaren Freizeiträumen? Informationen zum Thema aus verschiedenen künstlerischen und technischen Bereichen regen an zu Überlegungen, Gedankenmodellen.
Modellbau und / oder Collage zum Thema .

Projektwochen

Betonschalen
Flächentragwerke aus Beton. Statik zum Anfassen.
Architekturkritik
Schreiben schult sehen. Hochhäuser besprechen.
Wie das Gesicht der Stadt entsteht
Platz da, Straße hier, Haus wo?

Arne Winkelmann, Dipl.-Ing. Arch, Kulturwissenschaftler \ Yorck Förster, M.A. \ Bettina Gebhardt, Dipl.-Ing. Arch \ Simone Hess, Dipl.-Ing. Arch


Die Workshops & Projekte können als „Kurse auf Bestellung“ gebucht werden und finden entweder im DAM oder in Ihrer Schule statt. Besonderer Bedarf oder individuelle Bedürfnisse und Wünsche können nach Absprache konzeptionell berücksichtigt werden.

Grundschule und Mittelstufe
9.00 – 13.00 Uhr
EUR 150 pro Klasse und Tag
Workshop "Mein Baumhaus": Kosten auf Anfrage

Oberstufe
Terminierung und Gebühren nach Absprache

Herausgeber: © Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M., Schaumainkai 43, 10.02.2012