DAM PREIS 2019 – Shortlist steht nun fest!

AUS RUND 100 NOMINIERUNGEN HAT DIE JURY JETZT 22 PROJEKTE FÜR DIE SHORTLIST ZUM DAM PREIS 2019 AUSGEWÄHLT – DER INNERSTÄDTISCHE WOHNUNGSBAU IST NACH WIE VOR EINE DOMINANTE BAUAUFGABE.

Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur in Deutschland jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. 2019 wird der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) bereits zum dritten Mal – in enger Zusammenarbeit mit JUNG als Kooperationspartner – in einem gestaffelten Juryverfahren vergeben. Nach der Nominierung fand nun die Jurysitzung zur Auswahl der Projekte für die Shortlist statt. Für den DAM Preis nominiert wurden – Vorschläge der Architektenkammern der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, des Saarlands und Thüringens flossen mit ein – rund 100 bemerkenswerte Bauwerke in Deutschland. Die nominierten Bauwerke für den DAM Preis 2019 mussten zwischen Ende 2016 und Frühjahr 2018 fertiggestellt sein. Grundsätzlich bestand für die Nominierung der Bauten für die Longlist keine Einschränkung auf eine bestimmte Bautypologie, Mindestgröße oder Bausumme. Eine Auswahl von Bauten deutscher Architekten im Ausland kommt außer Konkurrenz hinzu.

Für den DAM Preis 2019 bestimmte die Expertenjury unter Vorsitz von Rainer Hofmann (bogevischs buero, Gewinner des DAM Preis 2018) 22 Projekte für die engere Wahl der Shortlist. Zu den dominierenden Aufgaben gehört nach wie vor der Wohnungsbau, aber auch eine große Bandbreite an Bildungsbauten und Sanierungen bildet der aktuelle Querschnitt ab. Insgesamt vier Projekte liefern Beispiele für das innerstädtische Wohnen – etwa ein kleines Wohnhochhaus in Dresden, ein integratives Wohn-Atelierhaus in Berlin und eine Notunterkunft in Essen. Mit dem Kulturpalast in Dresden und der Berliner Staatsoper sind Beispiele generalsanierter Kulturbauten vertreten. München und Offenbach steuern moderne Schulen, Münster und Bonn hochwertige Seminargebäude bei. Stellvertretend für seltenere Bauaufgaben stehen eine Salzlagerhalle in Gaislingen und ein Umspannwerk in München.

Die von JUNG 2017 entwickelte Internetpräsenz zum DAM Preis www.dam-preis.de ist nun um die aktuellen Nominierungen der Longlist und die Auswahl der Shortlist 2019 sowie um die Beispiele der Export-Projekte ergänzt. Die Datenbank bietet einen profunden Überblick zum Baugeschehen in und aus Deutschland.

In einer handlichen gedruckten Version werden alle nominierten Bauten auch in diesem Jahr im Architekturführer Deutschland 2019 vorgestellt. Die Ausgabe 2019 wird bei DOM publishers / Berlin pünktlich zur Frankfurter Buchmesse im Herbst erscheinen.

Die Bekanntgabe des Preisträgers, die öffentliche Preisverleihung und die Eröffnung der Ausstellung mit dem Preisträgerprojekt und allen Bauten der Shortlist finden am 25. Januar 2019 im DAM statt. Zu diesem Anlass erscheint auch das Deutsche Architektur Jahrbuch 2019 mit ausführlichen Besprechungen der Bauten auf der Shortlist und des Preisträgers.

Partner des DAM Preis ist die Firma JUNG.

 

SHORTLIST DAM PREIS 2019

ARGE IFAU / HEIDE VON BECKERATH
Integratives Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt, Berlin

BRUNO FIORETTI MARQUEZ
Sanierung Wittenberger Schloss, Wittenberg

FLORIAN NAGLER ARCHITEKTEN
Langes Haus Karpfsee / Stiftung Nantesbuch, Bad Heilbrunn

GERNOT SCHULZ:ARCHITEKTUR
Sanierung, Umbau Haus Altenberg, Kapelle, Abtei Altenberg, Odenthal

GMP – ARCHITEKTEN VON GERKAN MARG UND PARTNER
Modernisierung, Umbau Kulturpalast, Dresden

HARRIS + KURRLE
Stadtbibliothek, Rottenburg

HENN
Merck Innovationszentrum und Mitarbeiterrestaurant, Darmstadt

HG MERZ
Generalsanierung Staatsoper Berlin, Berlin

HG MERZ UND ADB EWERIEN UND OBERMANN
Sanierung Umlauftank 2 (Ludwig Leo), Berlin

HILD UND K ARCHITEKTEN
Umspannwerk Schwabing, München

KUEHN MALVEZZI MIT MICHAEL RIEDEL
Moderne Galerie, Saarland Museum, Saarbrücken

LEINERT LORENZ ARCHITEKTEN
Wohnhaus, Dresden

LUDLOFF LUDLOFF
SOS Kinderdorf, Botschaft für Kinder, Berlin

PETER BÖHM ARCHITEKTUR
Philosophisches Seminar am Domplatz, Münster

RICHTER MUSIKOWSKI
„Futurium“, Berlin

RKW ARCHITEKTUR +
Neubau Notunterkunft, Essen

STAAB ARCHITEKTEN
Wissenschafts- und Restaurierungszentrum, Potsdam

VAUTZ MANG ARCHITEKTEN
Salzlagerhalle, Gaislingen

WAECHTER + WAECHTER ARCHITEKTEN
Hafenschule, Offenbach

WAECHTER + WAECHTER ARCHITEKTEN
AIZ Ausbildungs- und Seminargebäude, Bonn

WULF ARCHITEKTEN
Vier Grundschulen in modularer Bauweise, München (vier Standorte)

ZANDERROTHARCHITEKTEN
Wohnensemble pa 1925, Berlin


AUSLAND

AUER WEBER MIT CHRISTOPHE GULIZZI
Handballarena “Arena du Pays d’Aix”, Aix-en-Provence (Frankreich)

BARKOW LEIBINGER
Trumpf Smart Factory, Chicago (USA)

INGENHOVEN ARCHITECTS
Marina One, Singapur
 

Herausgeber: © Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M., Schaumainkai 43, 23.07.2018