Die Sieger des Architektursommer-Studentenwettbewerbs „Sommerpavillon Frankfurt 2011“ stehen fest.
Der Architektursommer Rhein-Main 2011 hatte Studierende fünf südhessischer Architekturschulen zu einem Ideenwettbewerb für einen Sommerpavillon am Mainufer in Frankfurt eingeladen. Erwartet wurden Entwürfe für einen räumlich und konstruktiv innovativen Pavillon, der neue Ideen für die Verwendung von Kunststoffen in der Architektur aufzeigt. Das neue Gebäude an der Weseler Werft soll Anziehungspunkt für Spaziergänger sein und das Gelände um die künftige EZB aufwerten.
Am 18. April wurden nun die Sieger des Wettbewerbs gekürt – bei der Preisverleihung im DAM stellte Roland Burgard, Koordintaor des Architektursommers Rhein-Main 2011, die prämierten Arbeiten der Studenten vor. Die Jury vergab den 1. Preis an Nemanja Kordic von der Städelschule Frankfurt und begründete ihre Entscheidung damit, dass der Entwurf nicht nur konstruktiv von filigraner Eleganz zeuge, sondern als zukunftsweisendes Beispiel für die Verwendung von Kunststoffen in der Architektur gelten könne. Kordic erhielt eine Urkunde und ein Preisgeld von 2.000 Euro. Den 2. Preis gewann Barbara Wildung von der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Dritte Preise gingen an Eugen Becker und Oliver Walkiewicz von der Hochschule Darmstadt sowie Philipp Kliem von der HfG Offenbach. Eine Anerkennung erhielten Alexander Assmann und Florian Siegel, Hochschule Darmstadt. Insgesamt waren 39 Wettbewerbsbeiträge eingereicht worden.
Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Mai in der Galerie im Erdgeschoss des DAM zu sehen.
Folgende Architekturschulen hatten am Wettbewerb teilgenommen:
Städelschule – Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt am Main (Prof. Johan Bettum)
Hochschule für Gestaltung, Offenbach (Prof. Markus Holzbach)
Hochschule Darmstadt (Prof. Kerstin Schultz)
Fachhochschule Frankfurt am Main (Prof. Nikolaus Kränzle)
Hochschule RheinMain, Wiesbaden (Prof. Ernst Ulrich Scheffler)
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