ARRIVAL CITY FRANKFURT – Bahnhofsviertel

Führung in einem Viertel der Ankunft und des Ankommens \ Angebot von Guiding Architects

18. Juli \ 5. September, jeweils 18.30 Uhr

Das Bahnhofsviertel ist die Frankfurter ‚arrival city‘ par excellence –Ankunftsort und Bleibeort für viele Angekommene – die Führung geht auf Spurensuche.

Frankfurt ist historisch gesehen immer eine ‚arrival city‘ gewesen. Die Kombination von Reichsfreiheit und wirtschaftlicher Stärke machte sie schon im Mittelalter zum Ziel von Immigranten, Flüchtlingen, aber auch ausländischen Kaufleuten und die Stadt profitierte davon. Ursprünglich für wohlhabende Bürger gebaut, ist das Bahnhofsviertel nach dem Krieg ein Ort des Ankommens aber auch des Strandens geworden. Flüchtlinge aus den Ostgebieten kamen, amerikanische Soldaten sammelten hier erste Eindrücke und Glückritter versuchten sich im Geschäftsleben. Durch Rotlicht und hohe Kriminalität allgemein ungeliebt, wurde es zum Wohnort von Immigranten, die hier Geschäfte eröffneten und auch die Tradition des Gemüsehandels in der Kronprinzenstraße, nach dem Krieg in Münchner Straße umbenannt, fortsetzten. Die Probleme sind nicht verschwunden, aber die Kaiser- und Münchner Straße sind mittlerweile Ausgehorte, in denen das multikulturelle Ambiente bewusst aufgesucht wird.

Die Tour beginnt am Hauptbahnhof, dort wo alle ankommen oder ankamen, die Touristen, die Pendler, die ersten italienischen Gastarbeiter und zuletzt die Flüchtlinge. Nach einem Blick in die Kaiserstraße, konzentriert die Führung sich dann auf die Münchner Straße.

Treffpunkt: Haupteingang Hauptbahnhof, 18.15 Uhr
Beginn der Führung: 18.30 Uhr \ Dauer: ca. 90 Minuten
Max. Teilnehmerzahl: 25
Kosten: 15,- € p.p.
Anmeldung: paul@ga-frankfurt.de, T 06404 69 7818
Leitung der Tour: Oskar Mahler, Stadtteilbildhauer und Chronist des Frankfurter Bahnhofsviertels, und Paul-Martin Lied, ‘guiding architects frankfurt führende architekten‘

Herausgeber: © Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a.M., Schaumainkai 43, 18.10.2018